CKD, Sie sind
nicht allein!
EINFLUSS AUF DIE MENTALE GESUNDHEIT UND DAS SOZIALE LEBEN
Mit einer chronischen Nierenerkrankung (CKD) zu leben, ist eine Herausforderung, die über medizinische Aspekte hinausgeht. Dieser Umstand hat tiefgreifende Auswirkungen auf die mentale Gesundheit und das soziale Leben der Patienten.
Mentale Gesundheit
CKD kann zu Stress, Angstzuständen und Depressionen führen. Behandlungen wie die Dialyse sind anstrengend und können zu Gefühlen der Erschöpfung und Entmutigung führen. Jeder Patient reagiert je nach Alter, sozialem Umfeld und Persönlichkeit anders.
Es ist wichtig, sich solche Gefühle einzugestehen und bei Bedarf professionelle psychische Unterstützung zu suchen.
Sozial- und Familienleben
Die Auswirkungen einer CKD gehen über die physische Gesundheit hinaus und beeinflussen das Sozial- und Familienleben. Manchen Patienten fällt es schwer, ihre täglichen Aktivitäten fortzusetzen, was zu einem Gefühl der Einsamkeit führen kann. Beziehungen zu Angehörigen können komplizierter werden und die Rollen innerhalb der Familie können sich ändern.
Eine offene Kommunikation mit Familie und Freunden kann neben unterstützenden Ressourcen dazu beitragen, die Veränderungen effektiver zu bewältigen.
DIE ISOLATION DURCHBRECHEN: RESSOURCEN UND SELBSTHILFEGRUPPEN
In Frankreich und europaweit gibt es verschiedene Vereine und Ressourcen, um diese Herausforderungen zu bewältigen.
Französische Vereine

Renaloo
Informationen und eine Patientengemeinschaft, die dabei helfen, besser mit einer Nierenerkrankung zu leben.
Alliance Maladies Rares
Ein Zusammenschluss von Vereinen, die sich chronischen und seltenen Erkrankungen, einschließlich CKD, widmen.
Europäische Vereine
Weitere Ressourcen
Haute Autorité de Santé (HAS) :
Leitlinien und Empfehlung für die Behandlung und das Management von CKD.
Online-Unterstützungsplattformen und Meinungsforen
Forum Renaloo
Eigene Facebook-Gruppen für CKD- und Dialysepatienten
